Die Grundleitung verläuft meist unter der Bodenplatte oder im Erdreich und verbindet die Hausanschlüsse mit dem öffentlichen Kanalnetz. Genau diese unzugängliche Lage macht Schäden tückisch: Sie werden oft erst bemerkt, wenn sich bereits Folgeschäden zeigen.
Typische Warnzeichen
- Wiederkehrende Verstopfungen trotz regelmäßiger Rohrreinigung.
- Senkungen oder ungewöhnlich feuchte Stellen im Garten, oft entlang der vermuteten Leitungstrasse.
- Unangenehmer Geruch aus Abflüssen oder rund ums Grundstück.
- Feuchte Kellerwände oder -böden ohne erkennbare andere Ursache.
- Sichtbare Risse im Kanalschacht, sofern dieser zugänglich ist.
Ursache zuverlässig klären: TV-Kanalbefahrung
Bei einem Verdacht auf eine defekte Grundleitung bringt Raten nichts. Mit einer TV-Kanalbefahrung befahren wir die Leitung mit einer Kamera und lokalisieren Schäden wie Risse, Wurzeleinwuchs oder Verschiebungen exakt – ganz ohne Grabungen ins Blaue hinein.
Grabenlose Sanierung oft möglich
Ist die Schadstelle einmal bekannt, muss nicht zwingend der ganze Garten aufgegraben werden. In vielen Fällen lässt sich die Grundleitung grabenlos sanieren. Wie das genau funktioniert, erklären wir ausführlich in unserem Artikel Grabenlose Kanalsanierung: Rohr sanieren ohne aufzugraben.
Verdacht auf eine defekte Grundleitung? Wir klären die Ursache mit Kamerainspektion – zuverlässig und ohne unnötige Grabungen.
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Eine unentdeckte defekte Grundleitung kann über die Zeit zu größeren Schäden an der Bausubstanz führen, etwa durch eindringende Feuchtigkeit oder Unterspülung. Je früher die Ursache geklärt ist, desto kleiner bleibt in der Regel der Sanierungsaufwand.
Fazit
Wiederkehrende Verstopfungen, feuchte Kellerwände oder Senkungen im Garten sind ernstzunehmende Warnzeichen. Eine TV-Kanalbefahrung schafft Klarheit – und häufig ist danach eine grabenlose Sanierung möglich.